Veganes Bananenbrot

Eines meiner absoluten Lieblingsbackrezepte ist das vegane Bananenbrot. Ich selbst bin zwar nicht so ein Freund von Bananen, ich esse sie nur wirklich selten, aber das Bananenbrot schmeckt mir wirklich gut. Vor allem backe ich es aber für meinen Freund, der es wirklich sehr mag und sich immer wieder sehr darüber freut und es selbst unheimlich gerne isst.

Für die vegane Variante habe ich mich entschieden, da er sich größtenteils vegan ernährt und es überhaupt nicht schaden kann, finde ich, wenn man mal ausprobiert so viel wie möglich ohne tierische Produkte zu backen und zu kochen. Ihr werdet auch noch mehr vegane Rezepte hier finden, da ich selbst unheimlich gerne in der Richtung experimentiere und es als Herausforderung sehe, die traditionellen tierischen Komponenten zu ersetzen oder aber einfach wegzulassen.

Vor zwei Jahren hatten wir eine Zeit, in der wir immer unheimliche viele Bananen Zuhause hatten und ich selbst, wie gesagt, ja nicht so der Bananenesser, habe dann nach einer Möglichkeit gesucht, die schon etwas älteren, braunen Bananen zu verarbeiten. Irgendwie kam mir dann das altbekannte Bananenbrot in den Sinn. Mir waren diverese Variationen schon öfters auf Facebook begegnet, also suchte ich nach einem passenden Rezept und legte los. Es hat uns so gut geschmeckt, dass ich es fast zwei Jahre lang durchgebacken habe. Nur im Herbst und Winter selbstverständlich. Aber es eignet sich halt wunderbar für Zwischendurch oder aber zum Frühstück, auf der Arbeit, um mit zur Uni zu nehmen und und und.

Das ursprüngliche Rezept habe ich auf mojodi-meditationen.de gefunden und seit dem auch kein anderes getestet. Ich habe es sowieso mit der Zeit an mein eigenes Rezept angepasst und meine eigene Version daraus gemacht. Das Grundrezept ist jedoch sozusagen das Gleiche.

Für den Teig braucht ihr:

3 große, ordentlich reife Bananen
300g Mehl
140g Margarine (z.B. Alsan)
100g Rohrzucker*
1 Päckchen Backpulver
Ordentlich Vanille, Muskat und Zimt 😉
Eine Prise Salz

*Den Zucker lasse ich allerdings weg, da ich kein Freund von Zucker, bzw. zusätzlichem Zucker, bin und ich finde, dass die Bananen das Ganze schon süß genug machen.

Als erstes zerdrückt ihr die reifen Bananen zu einem cremigen Brei. Je reifer sie sind, desto besser klappt das. Dann gebt ihr das Mehl, die Margarine, ggf. den Zucker oder eine andere süßende Alternative hinzu, das Backpulver sowie die Gewürze. Vermischt alles ordentlich und fertig ist euer Grundteig.

Unter diesen Grundteig mische ich dann nach Lust und Laune Schokostücke oder Schokotropfen oder auch, und das ist mein absoluter Favorit, Apfelstücke. Zusammen mit dem Zimt und ggf. den Schokostücken, wird das Bananenbrot der Oberhammer! Testet es auf jeden Fall aus. Natürlich könnt ihr auch, wie es im Originalrezept steht, Kokos oder Rosinen drunter mischen. Ganz wie es euch beliebt.

Jetzt müsst ihr nur noch euren Ofen vorheizen (180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze) und eine Kuchenbackform, am besten eine Kastenform, einfetten. Was ich immer noch ganz gerne mache, ist die Form noch zusätzlich mit Semmelbröseln zu bedecken. Das macht das Bananenbrot etwas knusprig außenherum.

Füllt nun den Teig in die Form und schiebt das Ganze für knapp 45-50 Minuten in den Ofen.

Wenn das Brot dann fertig ist, lasst es etwas abkühlen, bevor ihr es anschneidet und genießt.

Das Bananenbrot schmeckt wirklich toll zu Kaffee oder Tee und probiert mal noch einen dicken Klecks Sahne obendrauf 😉

Ich wünsche euch einen guten Appettit!

Veganes Bananenbrot

Keine Kommentare möglich...